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Jan 27 2018

Kunst-AG „Himmel und Hölle“

Kunst-AG „Himmel und Hölle“ mit Dipl.-Designerin Anna Adelmann

Die Kinder der Steinbachtal- und Burkarderschule hatten von Schulbeginn bis Januar 2018 wieder mal viel Gelegenheit Kunst und deren mannigfaltige Ausdrucksmöglichkeiten zu schnuppern und „Farbe zu genießen“. Los ging es mit einem Gedicht mit dem Titel „Himmel und Hölle“ und einem Aquarell mit Malventee, Salz und Wachsübermalung. Die Kinder überlegten sich, was im Urlaub oder in den Ferien himmlisch schön war: farbenprächtige Sonnenuntergänge, fragile und verliebte Quallen, Himmel mit Landschaft am Meer sowie ein Cocktail-Bar mit verlockenden Getränken und Früchten am Strand.

Auch unser nächstes Thema, nämlich Segeln, beinhaltete beide Aspekte des Kursthemas: es kann bei Sonnenschein himmlisch schön, bei Sturm und tosender See eher teuflisch wild sein. Angeregt durch eine zeitgenössische, nordische Künstlerin ging es in der nächsten Stunde mit maritimen Leben weiter. Die Erkenntnisse daraus wurden dann mit farbenprächtigen Himmelskreationen inclusive tosendem Meer umgesetzt. Mit Acryl entstand der abstrakte Hintergrund auf Leinwand, der dann in der nächsten Stunde mittels Collagetechnik seiner Vollendung entgegenging. Aus echtem, 5 m2 großem Focksegel wurden kleine Segel geschnitten und die Boote selbst in weißem Acryl ergänzt. Die Kinder lernten so ganz nebenbei Farblehre und auch das Thema Überschneidung grafisch umzusetzen und erfreuten sich an ihren „bewegten“ Bildern vor besonders interessanten Himmeln nebst Meer und Wasser.

Die Stunde vor Weihnachten war als „Wunschstunde“ angesetzt, in der zu Beginn die orientalische Weihnachtsgeschichte gelesen wurde. Der Großteil der Kinder entschied sich, aus Weinkorken goldene Engel zu basteln. Aber auch ein Linoldruck einer orientalischen Stadt in Blautönen auf Gold- und Silberkarten entstand sowie eine Szene aus der vorgelesenen Geschichte auf gecrashtem Transparentpapier.

Kurz nach Heilig Drei König regten Fotos von Rauhnachthexen und –teufeln aus Waldkirchen im Bayr. Wald die Kinder dazu an, eine Teufelsmaske zu entwerfen (http://rauhnacht.server-4-me.de/public/). Der Hintergrund dazu wurde mit rot, gelb und Gold gemischt, um das nächtliche Treiben bei Feuerschein zu visualisieren. Danach gab es eine kurze Einführung in die Grundlagen des Porträts, die dann bei der Ausgestaltung des Beelzebubs mit Aquarellstiften gleich Anwendung fand.